Rückblick auf das Sportjahr 2019


Noch steht der Sivester-Pfann-Run aus, aber es ist Zeit, eine Bilanz des laufenden Jahres zu ziehen.


In das Jahr 2019 sind wir mit 213 Mitgliedern gestartet. Zwischenzeitlich erlebten wir mit 269 Mitgliedern einen erneuten Höhenflug. Die Austritte relativierten die Freude, denn ins neue Jahr begleiten uns „nur“ noch 218 Mitglieder. Aber, es sind mehr als vor Jahresfrist und ein gutes Dutzend Interessenten hat sich bereits für eine Mitgliedschaft vormerken lassen.


Die Mitgliederversammlung im März 2019 wählte weitere kommissarische Funktionsträger des erweiterten Vorstands. Damit verjüngte sich dieses Gremium abermals vehement. Den Argumenten zur Notwendigkeit weiterer moderater Beitragserhöhungen wurde einstimmig gefolgt.


Ebenso ist in der MV einstimmig beschlossen worden, die Mitgliedschaft vom SEPA-Lastschriftverfahren abhängig zu machen.


Wegen Nichtzahlung des Beitrags musste ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet werden. Das Ergebnis liegt noch nicht vor.


Eine außerordentliche MV im September stimmte für die Beteiligung am Festakt anlässlich des 50-jährigen LG NORD-Jubiläums ab. Die Kosten werden aus dem laufenden Etat gedeckt.


Noch immer nicht konnten alle Funktionen des erweiterten Vorstands bislang besetzt werden. Durch die Belastung der 3 Vorstandsmitglieder konnten wichtige Projekte (Kooperationen mit Schulen, Teilnahme an Wettbewerben etc.) überhaupt nicht ins Auge gefasst werden. Daher bitten wir alle Mitglieder um jede Form der Unterstützung.


Zum Sportlichen

In allen Gruppen steht weiterhin der Freizeit- und Breitensport im Vordergrund. Diejenigen, die mehr wollten, hatten und haben dazu Gelegenheit.

Was sich in den letzten 5 Jahren getan hat, ist atemberaubend. Und auch in diesem Jahr zeigte die Kurve steil nach oben. Bereits in den jungen Altersklassen gab es Bestleistungen, Clubrekorde, Medaillen und Meistertitel.

Waren das früher allenfalls „Ausreißer“, sind die Leistungen nunmehr eng mit der vorzüglichen Arbeit der Trainer verbunden. Es ist uns gelungen, aus der Not heraus, mit jungen Trainern eine Qualität zu erzeugen, die in Berlin kaum ihres gleichen findet.


Es wurden Meisterschaften in allen Altersklassen errungen. 15 Athleten holten sich Titel bei Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften.

Insgesamt konnten wir uns sogar über 26 Meisterschaften freuen, 9 mehr als im Vorjahr. Endkampfplatzierungen, Medaillen und Titel konnten auch bei Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften bewundert werden.

Highlight war die erstmalige Nominierung für einen internationalen Start für 2 Athletinnen beim Europapokal der Clubmannschaften.

Cosima Scharf ist die erste internationale VfBerin, die die Vereinsfarben in Portugal vertrat.


Julian Iwanowski behielt seinen Status als Kaderathlet.

Erstmals in unserer Vereinsgeschichte wechselt mit Antonia-Lavinia Marinov eine Kader-Athletin zu Beginn des nächsten Jahres zu uns.


Unsere Freizeit(- und Wettkampf)sportler erwarben erneut etliche Sportabzeichen, hauptsächlich goldene.


Auch in diesem Jahr konnten wir wieder ein eigenes Hallensportfest für die Kinder der U8-U12 ausrichten. 30 gemeldete VfB-Kinder stellen eine neue Rekordmarke dar. Teilgenommen haben dann jedoch, aus verschiedenen Gründen, lediglich nur 19 Athleten. Die überzeugenden Leistungen der jungen Sportler erfreuten Eltern, Kinder und die Verantwortlichen.


Johanna Dietrich initiierte den nach ihr benannten Sponsorenlauf im September, der regen (es regnete tatsächlich in Strömen...) Zulauf hatte und der Abteilungskasse ausgesprochen guttat.


Sportler des Monats wurden auch in diesem Jahr die „bekannten“ Gesichter und, nun auch schon traditionell, der nachrückende Nachwuchs.


Cosima Scharf wurde „Leichtathletin des Jahres 2019".


Henriette Brüning und Michael Götz, gefolgt von Julian Iwanowski, halten weiterhin die meisten Clubrekorde.


In der LG NORD haben wir uns weiter etabliert und sind zu sind aus Mannschaftsplanungen nicht mehr wegzudenken.

Nicht von ungefähr steigerte sich die LG NORD auf Platz 12 im Ranking aller deutschen Vereine und LGen.


Wir fühlen uns mittlerweile sehr wohl in der 1. Liga.


In allen Kinder- und Jugendaltersklassen verfügen wir über Athleten im Top-Niveau . Ein Blick in die Bestenlisten verrät mehr.


Auch wenn sich das Trainerkarussell ständig dreht und offenbar keine Ruhe einzukehren scheint, bleibt die Erkenntnis, dass wir bei den Trainern sehr gut aufgestellt sind. Wieder galt es Verluste zu kompensieren und ein Blick auf das nächste Jahr, in dem viele ihr Abitur machen, stimmt wahrlich nicht sonderlich euphorisch. Aber wir haben vorgesorgt. Unsere Co-Trainer sind jederzeit in der Lage, selbständig eine Gruppe zu führen.


Abdulrahman Kasem hat die C-Trainerlizenz erworben und Selina Pileur den überfachlichen Teil beim LSB absolviert.


Der Mercedes-Benz-Halbmarathon spülte einen beträchtlichen Betrag in die Abteilungskasse. Den gesamten zahlreichen Helfern aus dem Verein, sprechen wir unseren herzlichen Dank aus. Einen maßgeblichen Anteil am Zustandekommen und Gelingen dieser Veranstaltung hatte der Geschäftsführer der Veranstaltungs-gGmbH, Detlef Laße.


2 Abiturienten nutzten den „Crash-Kurs“ für die Aufnahmeprüfung für das Sportstudium. Livia Eisenberg bereitete sich erfolgreich auf die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Jahnkampf vor, wurde dort Neunte und ist in die Abteilung eingetreten.


Großer Dank gilt auch in diesem Jahr den Unterstützern des Vorstands, den Eltern und Mitgliedern sowie den aktiven Sportlern, den Trainern, die engagiert ihre Gruppen betreut haben.

Ebenso danke ich meinen“ Vorstandskollegen (dazu zählt selbstverständlich auch der erweiterte Vorstand und die sonstigen Funktionsträger), für ihr unablässiges Engagement, der TuG, mit der wir wieder sehr produktiv zusammengearbeitet haben und auch dem Präsidium.


Ein großer Dank gilt auch denjenigen, die durch ihre Spenden zur Entlastung unseres Etats beigetragen und Projekte gefördert haben.


Auch in diesem Jahr ist viel passiert. Wir blicken optimistisch auf das Jahr 2020.


Reinhard Moegelin