Start 2020


Am ersten Wettkampf des Jahres, dem „Start 2020“, am 05.01.2020, in der Rudolf-Harbig-Halle, nahmen nur 2 VfBer (aktiv) teil. Antonia-Lavinia Marinov, schaute ein wenig traurig drein, weil sie ihr Debüt im LG NORD-Trikot verschieben musste. Der Ausflug auf die Eisbahn ließ einen Start an diesem Wochenende noch nicht zu. Großartig ist jedoch die Einstellung unseres Neuzugangs, ihre Mannschaftskameraden vor Ort zu unterstützen.

Livia Eisenberg und Nicolas Kelm waren somit die Einzigen, die den VfB vertraten.

Noch nicht so ganz wach war Livia bei ihrem 60 m-Start. Sie lief zwar ein technisch sehr ansprechendes Rennen, die mehrfache Umstellung der Starttechnik in der letzten Zeit, aufgrund einer Handverletzung, führten dann eben mal nicht zu einer pBZ.

Eine Ansage war dann der 150 m-Lauf, der sie um 8 Hundertstel an den Clubrekord der Frauenklasse brachte.

Im Weitsprung lief es zunächst nicht, wie gewohnt. Die Läufe in den Knochen, fehlte die hohe Anlaufgeschwindigkeit. Rund 30 „verschenkte“ Zentimeter am Brett waren der untrügliche Beweis dafür. Dennoch konnte Livia ihre pBL weiter steigern, denn sie hat enorme Fortschritte im Sprung selbst gemacht. Zu verbessern ist immer etwas, aber aber insgesamt kann Livia mit ihren Sprüngen sehr zufrieden sein.

Nicolas vertraute seinem Tempogefühl nicht grundlos. In den letzten Monaten hat er sich enorm stabilisiert und kann jedes Tempo gehen. Die NDM-Norm sollte es schon sein, aber das wäre verbunden gewesen mit neuer pBZ und Clubrekord – beides jedoch im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Leider sind Rennen nicht vollends planbar. Der mutige Start und die Führungsarbeit waren einkalkuliert und eigentlich auch schnell. Nur die Uhr belegte, dass sich Gefühle täuschen können. Die ersten 200 m waren doch einen Tick zu langsam. Nicolas kontrollierte das Feld nach Belieben und lief, wie ein Uhrwerk 29er-Zeiten. Auf den letzten 100 m deutete sich dann ein Angriff des Zweiten an. Nicolas selbst konnte das Geschehen hinter ihm nicht wahrnehmen und war auf den letzten 20 m vollkommen überrascht, dass sein Kontrahent das bessere Ende für sich hatte. Aber eine Zehntel über dem eigenen Rekord ist kein Grund zur Klage. So früh in der Saison solch eine Leistung zu erbringen, ist aller Ehren wert und lässt die Erwartungshaltung steigen.

Interessant wird es erst bei den Meisterschaften Ende Januar und da drücken wir Nicolas die Daumen.

Unseren Athleten gilt unsere Anerkennung für ihre exzellenten Leistungen.


Statistik:


Name

AK

Disziplin

Leistung

Bemerkung

Nicolas Kelm

M

800 m

01:58,08


Livia Eisenberg

U18

60 m

9,2


Livia Eisenberg

U18

150 m

21,32

PBL

Livia Eisenberg

U18

Weitsprung

4,31

PBL