Plane auf - Plane zu


So geht das nun schon seit geraumer Zeit: Das Wetter zwingt insbesondere in den technischen Disziplinen viele Athleten zum Improvisieren.

Waren sie das im Winter gewohnt und durften sich individuell und alternativ mit mannigfachen zielführenden Trainingsinhalten beschäftigen, bestand doch nun die Hoffnung, sich endlich auf dem Sportplatz versuchen zu können.

Springer, Werfer und Stoßer sowie die Hürdensprinter konnten sich auf ihre Anlagen freuen.

Leider spielt das Wetter nicht mit. Für die (Stab-)Hochspringer heißt es immer wieder nach wenigen Sprüngen: Plane über die Sprungmatten ziehen, warm halten, Gymnastik oder Kraft – aber das wiederum sehr ausgewogen, weil es ja gleich weiter gehen kann.

Am letzten Freitag hatten unsere Stabhochspringerinnen das fragwürdige Glück, gleich viermal die Abdeckung auf die Matte drauf- und wieder herunterziehen zu müssen, um ein paar Sprünge machen zu können.

Erfreulicherweise steigern die Eisenberg-Schwestern auch unter diesen Bedingungen weiterhin ihre Trainingsleistungen.

Alissa meisterte die 2,25 m, während sich Livia bereits beständig jenseits der 3 m-Marke bewegt.

Nur zu gerne würden beide im richtigen Wettkampf ihre Fortschritte unter Beweis stellen, leider finden sich jedoch coronabedingt zurzeit kaum spezifische Gelegenheiten dazu.