Trainingslager Rostock 2022



Am Tag der Abfahrt trafen wir uns um 7:45 Uhr, schnell einpacken, zum Testzentrum und dann um 8:45 Uhr auf nach Rostock. Nach einer 2 ½ stündigen Fahrt kamen wir dann in unserem Hostel in Bad Doberan an. Da die Vermieterin allerdings noch nicht da war, drehten wir noch schnell eine kleine Runde durchs Dorf. Als die Vermieterin dann kam, zeigte man uns die Zimmer, wir packten aus und fuhren dann nach einer kleinen Pause auch schon weiter zum Einkaufen. Nach dem Einkaufen ging es dann auch schon weiter nach Heiligendamm zum Strand.

Trotz starken Windes am Strand fingen wir an zu trainieren und kämpften uns gegen den Wind. Als es uns dann doch zu kalt wurde, fuhren wir zurück zum Quartier und setzten unser Training dann von dort aus fort.

Abends gingen wir dann lecker, auswärts Essen.

Nina, 09.04.



Es war einmal vor langer langer Zeit in einer weit weit entfernten Galaxie….

Dieses Flair vermittelte jedenfalls die Laufhalle im Landesleistungszentrum im Sportforum Rostock, welche einige Abenteuerlichkeiten bereithielt;)

Nun aber mal von ganz vorne: Nach einem leckeren Frühstück machten sich die vier kleinen Padawane mit ihrem Meister auf zum ersten Training in der Laufhalle im Sportforum Rostock. Dort angekommen hatte man wirklich das Gefühl in einer anderen Zeit gelandet zu sein.

Doch davon ließen wir uns nicht aus dem Konzept bringen und das Training konnte wie geplant stattfinden. Nach einem ausgiebigem, zweistündigem Hochsprungtraining (ja in der Laufhalle gab es unter anderem eine Hochsprunganlage) gab es eine kleine Pause. Schließlich ging es weiter mit Hürden und mehreren Läufen. Auf der 283m Rundbahn wurde es zwar zeitweise in den Kurven etwas eng auf den zwei Bahnen, welche zwischen zwei Wänden verliefen. Dies machte die Läufe jedoch ziemlich abwechslungsreich.

Am Abend stießen dann noch zwei weitere kleine Padawane hinzu. Der Tag klang mit einem kleinen Spaziergang und leckerem Essen beim Griechen aus.

Livia, 10.04.



Endlich in vollständiger Konstellation ging es nach einem ausgiebigen Frühstück, für welches Reinhard sogar Eier gekocht hat, zum Training. Da für die erste Trainingseinheit am Tag für Livia und Alissa Stabhochsprung eingeplant war, musste erst einmal aufwendig die Stäbe aus der Unterkunft durch ein Fenster auf das Auto geladen. Gesagt, getan, fuhren wir mit zwei Autos zur Laufhalle im Sportforum Rostock.



Angekommen war neben einer Stabhochsprungeinheit auch Hochsprung auf dem Programm.



Nach einer ausgedehnten Pause mit viel Sonnenschein ging es mit Weitsprung los.




Zum Abschluss wurden zwei 600 m-Läufe und ein 200er von allen absolviert. Ausgepowert wurden die Hochsprungstäbe wieder aufs Auto verladen, da es keine Möglichkeit gibt, die Stäbe in der Halle zu lagern.




Zurück in der Unterkunft wurde sich nach einer kurzen Erholungspause direkt auf das Gesellschaftsspiel „Codenames“ gestürzt und ein leidenschaftliches Spiel bis zum Abendessen begann. Nun eine gute Nacht, denn morgen geht es mit einem anstrengenden Training weiter!


Clara, 11.04.



Nach einer erholsamen Nacht ging es am nächsten Morgen weiter. Als wir nun in der Halle angekommen waren, haben wir nach der Aufwärmung Hürden-Training gemacht.



Als nun die Pause anbrach, haben wir uns entschieden eine Pause am Rostocker Stadthafen zu machen. Es war sehr entspannend und angenehm, man konnte schöne Schiffe sehen. Nach der Pause ging es wieder zur Halle, nach einer kurzen Aufwärmung ging es mit einem 600er und zwei 400er weiter. Es war relativ anstrengend. Danach ging es mit Muskelkater zur Unterkunft. Als wir angekommen sind, ging es zur Küche um zu snacken. Nach einer Weile ging es zum Abendessen, es gab für die Vegetarier Spiegelei mit Kartoffeln und Brokkoli, für die nicht Vegetarier gab, es dasselbe nur mit Schnitzel.

Anton, 12.04.



Am Mittwoch galt es, früh aufzustehen, denn es stand ein umfangreiches Programm auf dem Plan.



Um halb acht gab es bereits Frühstück, 2 Stunden später standen die Stabspringerinnen an ihrer Anlage, die übrigen an der Weitsprunggrube. Weit- und Dreisprung bildeten den ersten Teil des Vormittagstrainings.





Zu unserer Freude erklärte sich Mark Frank, DLV-Bundestrainer Speer, Frauen, bereit eine Trainingseinheit für einen Teil der Gruppe zu gestalten.

Wertvolle Tipps brachten gleich erste Erfolge. Wir danken für die großartige Unterstützung unserer Athleten.
Nach insgesamt 3 Stunden blieb zur Erholung (auch) weniger Zeit als üblich. Ein Ausflug zum Hafen musste leider entfallen.

Die Gruppe freute sich besonders auf das Wiedersehen mit Mara, die sie entweder als Trainingspartnerin oder als Trainerin schmerzlich vermisst hat. Nun konnten alle wieder eine gemeinsame Trainingseinheit absolvieren: kurze harte Tempoläufe, aber das erschüttert ja nun niemanden mehr…

Nach fast 2 ½ Stunden fuhr die Gruppe wieder zu ihrer Unterkunft, genoss die griechische Fischpfanne, bevor es nach einem Film zur wohlverdienten Nachtruhe ging.

Reinhard, 13.04.




Der Dreisprung stand am Gründonnerstag als erstes auf dem Programm.







Während Livia und Mira dann eine weitere Trainerstunde beim Bundestrainer bekamen und ihre Speerwurftechnik weiter vervollkommnen konnten, durften sich die Anderen weiter mit Hopp - Step – Jump beschäftigen.





Am Nachmittag hieß es dann wieder: Schnelle kurze Tempoläufe auf der Bahn.

Für Livia und Alissa war damit das Trainingslager leider schon beendet.

Nach dem letzten Abendessen in der Unterkunft noch ein kleiner Verdauungsspaziergang und Regeneration vor der Leistungskontrolle am Karfreitag...

Reinhard, 14.04.




Nach einer wiederholt zu kurzen Nacht, verzehrten wir in einer 5er Gruppe zusammen unser ausgiebiges Frühstück. Da wir heute keinen Stabhochsprung, sondern Leistungskontrollen hatten, fuhren wir ohne Stress los. Ohne Stäbe, aber mit Benzin 😉 (boah der war so schlecht).
In der Halle sollten wir Athletinnen und Anton uns eigenständig aufwärmen. Anschließend sprinteten wir einen 200er. Nach einer 12-minütigen Pause, machte Anton, ich betone nur Anton, einen schnellen 400er. Nina nahm die Hochsprunganlage für Turnübungen in Beschlag und ich (Mira) hatte die Ehre mit dem Bundestrainer für Speerwurf (Mark), eine Einzeltrainingseinheit absolvieren zu dürfen. Dabei wurden große Fortschritte erzielt. Das Training war kurz, da es auf direktem Weg in den Geisterwald Nienhagen ging, wo wir einen kleinen Spaziergang machten. Das Fischbrötchen durfte natürlich auch nicht fehlen.

Nina und ich entschieden uns noch für ein leckeres Softeis und für Clara und Anton gab es Crêpes. Als die Pause lang genug war, fuhren wir nach Kühlungsborn und liefen am Meer entlang. Im Hostel angekommen, sanken wir erschöpft in unsere Betten und schliefen, also eigentlich nur Clara. Verschlafen machten wir uns dann fertig für das Abendessen im „Kamp-Theater“. Hüpfend machten wir uns auf den Heimweg. Tja, jetzt sitze ich hier und überlege was ich noch schreiben kann… da man nichts mehr schreiben kann, beende ich das ganze jetzt in einem schönen Zitat.

„Das Leben stammt auf alle Fälle aus einer Zelle, doch endet es bei Strolchen in einer solchen.“ von Heinz Erhard

Am Ich hoffe ihr versteht meinen Humor :)

Tschüssi kowski

Mira, 15.04.








16.04. - Letzter Tag
Am Strand


Mit Frisbee und Beach-Volleyball

Weitere Fotos (cmj, sl, nl, le, jm, rm) nur über die Teilnehmer erhältlich.